Örtliche Rahmenbedingungen:
Das Wassermanagement steht heute im Fokus von Umweltanliegen. Der Hafen von Lézardrieux ist ein konkretes Beispiel dafür und steht vor wachsenden technischen und ökologischen Herausforderungen.nIn Häfen wie in Lézardrieux steht für die Wasserversorgung ein ausgedehntes Leitungsnetz zur Verfügung. Diese Leitungssysteme von oft beträchtlicher Länge mit zahlreichen Anschlüssen versorgen die Stege.nMit der Leitungslänge und der Menge an Anschlüssen steigt aber auch das Risiko für Lecks. Hinzu kommt eine wichtige natürliche Besonderheit: ein Tidenhub von etwa 12 m. Diese Pegelschwankungen führen zu Bewegungen und Reibungen der Leitungen, die das Risiko von Beschädigungen und Wasserverlusten weiter erhöhen.nErgebnis: Regelmäßig werden Lecks festgestellt, die mit bloßem Auge manchmal nicht erkennbar sind.nDer Handlungsbedarf wird durch klimatische Rahmenbedingungen verschärft. In der Region Côtes-d'Armor wurden in den letzten Jahren bereits Präfekturverordnungen zum Risiko der Wasserknappheit erlassen.nSolche Situationen werden sich in Zukunft wiederholen. Die Hafenbetreiber sind gezwungen, beim Management der wertvollen Ressource einen verantwortungsvolleren und proaktiveren Ansatz zu verfolgen.nIm Dezember 2024 erhielt der Hafen von Lézardrieux die Umweltzertifizierung für Yachthäfen Clean Harbours, eine anspruchsvolle internationale Anerkennung, die auf 17 Kriterien basiert.nDarunter nimmt die Kontrolle des Energieverbrauchs, einschließlich Wasser und Strom, einen zentralen Platz ein. Diese Zertifizierung umfasst auch jährliche Audits, die den Nachweis konkreter und kontinuierlicher Verbesserungsmaßnahmen erfordern.nDie Einführung von Lösungen für das Wassermanagement steht daher voll und ganz im Einklang mit diesem Umweltansatz.n

Die Wayve-Lösung von Claire Solutions:
Die Installation der vernetzten WAYVE-Ventile bildet einen großen Fortschritt im Management von Wasserversorgungsnetzen. Mit diesem System kannnnunregelmäßiger Verbrauch erkannt,nbei Lecks automatische Warnungen ausgegeben,ndie Wasserzufuhr bei Bedarf abgeschaltet werden.nnMit dieser Technologie kann der Hafen jetzt schnell eingreifen oder sogar bestimmte Vorfälle vermeiden, noch bevor sie auftreten.n nEiner der großen Vorteile der Technik ist ihre Anpassungsfähigkeit. Jedes Ventil kann nach bestimmten Schwellenwerten konfiguriert werden, die aufgrund der Verbrauchsprotokolle des Hafens festgelegt werden.nAnhand der monatlichen Erhebungen konnten verlässliche Mittelwerte erstellt und die Parameter entsprechend angepasst werden.nZwei Sicherheitsebenen wurden eingerichtet:nnAutomatische Abschaltung bei übermäßigem VerbrauchnnEs wurde ein kritischer Grenzwert bei 200 bis 300 l pro Stunde definiert.nÜber diese Grenze hinausgehende Mengen betrachtet das System als große Unregelmäßigkeit (Bruch, großes Leck) und löst automatisch das Schließen des Ventils aus.nnLeck-FeinerkennungnnEin zweiter Parameter ermöglicht eine feinere Überwachung.nÜberschreitet der Durchfluss ca. 3 l pro Stunde, startet das System eine Analyse über einen Zeitraum von 12 Stunden. Bleibt der Verbrauch während dieser Zeitspanne ungewöhnlich hoch, wird eine Warnung an die Teams gesendet.n

Erleichterter Einsatz durch hochwertige Betreuung
Der Projekterfolg beruht auch auf der engen Zusammenarbeit mit den Spezialisten der Claire-Gruppe. Über einen regelmäßigen Austausch, schnellen und klaren Antworten konnten die technischen Fragen umgehend geklärt werden.nVor dem Start konnte der Hafen Feedback von anderen Anwendern sammeln, die diese Technik bereits im Einsatz haben, und so eine fundierte Entscheidungsfindung sicherstellen.nMit diesem vernetzten System verschafft sich der Hafen von Lézardrieux ein modernes Tool, das im Laufe der Zeit angepasst werden kann. Die Parameter können je nach Nutzung, Jahreszeiten oder Umwelteinflüssen geändert werden.nDieser Ansatz ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wasserbewirtschaftung, die mit den aktuellen Herausforderungen im Einklang steht.n

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